Gesellschaft für bedrohte Völker e.V. (GfbV)
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Bundeskanzlerin Merkel in Westafrika: Dramatische Verschlechterung der Sicherheitslage in Mali
Die Sicherheitslage in Mali verschlechtert sich dramatisch. Vor allem die Zivilbevölkerung leidet unter wachsender politisch motivierter Gewalt. Seit Jahresbeginn sind 431 Zivilisten gewaltsam zu Tode gekommen. Im gesamten Vorjahr waren es 287. Vor diesem Hintergrund verliert die Bevölkerung das Vertrauen in die ...
mehrBahai'i im Jemen droht Hinrichtung: Menschenrechtler fordern Freiheit für Hamed bin Haydara
Die Gesellschaft für bedrohte Völker warnt vor der Hinrichtung von Hamed bin Haydara im Jemen. Ein Berufungsgericht der Huthi entscheidet heute über das Todesurteil gegen den Bahai'i, das aus religiösen Gründen ausgesprochen wurde. Weiteren 25 Mitgliedern dieser religiösen Minderheit droht im Jemen derzeit ...
mehrAußenminister Maas in Brasilien: Keine Partnerschaft ohne Menschenrechte
Bundesaußenminister Heiko Maas muss heute im Gspräch mit Präsident Jair Bolsonaro Menschenrechte ganz oben auf die Agenda setzen. Die Menschenrechtslage in Brasilien verschlechtert sich unter dessen Regierung zusehends. Im ökologisch sensiblen Amazonas-Gebiet möchte er Schutzzonen auf indigenem Land für die Ausbeutung durch internationale Rohstoffunternehmen ...
mehrWestbalkan-Gipfel in Berlin (29. April): Gebietstausch wird neue Konflikte bringen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker befürchtet, dass auf dem Westbalkan-Gipfel am Montag ein Gebietsaustausch zwischen Serbien und dem Kosovo im Fokus stehen wird. Eine Grenzverschiebung über die Köpfe der Betroffenen hinweg würde Flucht und neue Konflikte bringen. Stattdessen müssten sich beide Seiten zum Minderheitenschutz bekennen, Autonomierechte gewähren ...
mehrIndigenes Protestcamp in Brasilia: "Präsident Bolsonaro, Hände weg von unserem Land"
Mehrere tausend Indigene werden sich beim diesjährigen "Acampamento Terra Livre" (ATL) vernetzen und ihren Forderungen Ausdruck verleihen. Das Protestcamp Indigener für ihre Landrechte findet vom 23. bis 26. April vor dem Parlament in Brasília statt. Es wird durch zahlreiche nationale und internationale Organisationen unterstützt - Regina Sonk ist für die GfbV ...
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Illegale Geldgeschäfte des sudanesischen Ex-Diktators untersuchen - Opfer seiner Gewaltverbrechen entschädigen
Vorwürfe zu Bankkonten in Europa ernst nehmen Diktator bereicherte sich auf Kosten des verarmten Sudan Nach dem Fund illegaler Gelder bei Sudans ex-Präsident Omar Hassan al Bashir hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gefordert, Hinweisen nach illegalen Bankkonten des ex-Diktators in Europa ...
mehrVW-Chef will nichts von Umerziehungslagern in China gewusst haben: Volkswagen verletzt eigene Prinzipien und verspielt Glaubwürdigkeit
Die Volkswagen AG macht sich unglaubwürdig: Gestern erklärte ihr Vorstandsvorsitzender Herbert Diess gegenüber der BBC, nichts von den berüchtigten Umerziehungslagern in China zu wissen, über die seit Sommer 2018 alle deutschen und internationalen Medien berichten. Die Gesellschafft für bedrohte Völker und ...
mehrKein Lebenszeichen von verschleppten Bischöfen: Syrische Christen erwarten mehr Einsatz von Kirchen in Deutschland
Zu Ostern erinnert die Gesellschaft für bedrohte Völker an das Schiksal zweier Bischöfe, die am 22. April 2013 im Norden Syriens verschleppt wurden. Nach sechs Jahren bangen Wartens fehlt noch immer jedes Lebenszeichen vom Erzbischof der syrisch-orthodoxen Kirche, Mor Gregorius Yohanna Ibrahim, und dem ...
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Wahlen in Indonesien (17.4.): Religiöse Minderheiten sind schon jetzt die großen Verlierer der Wahlen
Vor den morgigen Wahlen in Indonesien warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker vor einer Verschlechterung der Lage religiöser Minderheiten. Der amtierende Staatspräsidenten Joko Widodo biederte sich im Wahlkampf verstärkt bei konservativen Wählern an und machte den muslimischen Hardliner Ma'ruf Amin zu ...
mehrSudans Militärregierung ringt um Glaubwürdigkeit
Kriegsverbrecher erneut an der Macht Menschenrechtler fordern Ablösung von Milizenchef Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat dem stellvertretenden Vorsitzenden der neuen Übergangsregierung im Sudan Kriegsverbrechen vorgeworfen und seine Ablösung gefordert. "General Mohamed Hamdan, genannt Hemeti, steht für zahllose Entführungen, Folter, Vergewaltigungen und Morde an Zivilisten. Ganze Dörfer hat er als ...
mehrGewaltsame Gleichschaltung von Katholiken in China: Papst Franziskus soll Zerstörung von Marien-Schrein verhindern
Behörden der chinesischen Provinz Shaanxi wollen einen Marienschrein zerstören, der von Katholiken der Diözese Fengxiang verehrt wird. Die Gesellschaft für bedrohte Völker appelliert an Papst Franziskus, sich für die Erhaltung der Pilgerstätte einzusetzen. Die Menschenrechtsorganisation warnt vor einer ...
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Sturz des sudanesischen Diktators Omar Hassan al Bashir: Ein Massenmörder tritt ab - Sudans Probleme bleiben
Der Sturz des sudanesischen Staatspräsidenten Omar Hassan al Bashir war ein "beeindruckender Sieg einer oft unterschätzten, friedlichen Protestbewegung". Die GfbV begrüßt die angekündigte Freilassung politischer Gefangener und kritisiert die Einsetzung einer Militärregierung. Der gestürzte Diktator wird vom ...
mehrOberstes Gericht Indonesiens bestätigt umstrittenes Urteil: Blasphemie-Regeln werden zur Unterdrückung von Minderheiten missbraucht
Das oberste Gericht Indonesiens hat eine 18-monatige Haftstrafe wegen Blasphemie bestätigt. Eine junge Buddhistin chinesischer Abstammung hatte sich über die Lautstärke eines Muezzin-Rufers beschwert. Daraufhin wurde das falsche Gerücht verbreitet, sie fordere ein Verbot aller Muezzin-Rufe. Das oberste Gericht ...
mehrBlockade sozialer Medien im Sudan: Anhaltende Proteste - Doppelmoral in Europa
Die Behörden des Sudan blockieren gezielt soziale Medien, um regierungskritische Proteste verhindern. Am Wochenende waren 28 Millionen Nutzer von Mobiltelefonen davon betroffen. Bei der Niederschlagung der seit Monaten anhaltenden Demonstrationen kamen bisher 66 Menschen ums Leben. Es kamen paramilitärische "Rapid Support Forces (RSF)" zum Einsatz, die auch am ...
mehrEU-China-Gipfel in Brüssel (9.4.): EU muss Menschenrechte für Uiguren und Kasachen einfordern
Die Europäische Union muss von der chinesischen Regierung ein Ende der schweren Menschenrechtsverletzungen an Uiguren und Kasachen verlangen. Diese Forderung muss in der Abschlusserklärung des EU-China-Gipfels thematisiert werden, der am morgigen Dienstag in Brüssel stattfindet. Bisher verweigert China das. Nur ...
mehrEin Toter bei Demonstrationen im Sudan
Menschenrechtler verurteilen Einsatz scharfer Munition Verantwortliche für Gewalt müssen zur Rechenschaft gezogen werdent Nach dem gewaltsamen Tod eines Arztes bei einer Demonstration hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) den Einsatz scharfer Munition bei der Niederschlagung von Massendemonstrationen im Sudan verurteilt. Nachdrücklich forderte die Menschenrechtsorganisation eine Bestrafung der ...
mehrWelt-Roma-Tag (08.04.): Diskriminierung und Ausgrenzung der Sinti und Roma muss enden
Zum Welt-Roma-Tag am 8. April erinnert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an die systematische Diskriminierung von Angehörigen dieser Minderheit. Zudem fordern Roma, Aschkali und Balkan-Ägypter aus dem Kosovo von der UN Wiedergutmachung: Mehrere hundert von ihnen waren über Jahre in bleivergifteten Flüchtlingslagern untergebracht. Kürzlich appellierten ...
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Ruanda gedenkt der Opfer des Völkermordes vor 25 Jahren (7.4.): Alarmsignale für schwerste Menschenrechtsverletzungen bleiben weiter ungehört
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert anlässlich des Gedenkens an den Völkermord in Ruanda vor 25 Jahren mehr Schutz der Zivilbevölkerung vor schwersten Menschenrechtsverletzungen. Das Schicksal von 1,5 Millionen Uiguren und Kasachen in chinesischen Umerziehungslagern, die gewaltsame Vertreibung ...
mehrKabinett berät über MINUSMA-Einsatz der Bundeswehr: Menschenrechtler fordern klare Zielvorgaben zur Mali-Mission
Das Bundeskabinett entscheidet am heutigen Mittwoch über die Fortführung des Bundeswehreinsatzes in Mali. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert klare Zielvorgaben für das MINUSMA-Engagement Deutschlands. Es bestünden ernsthafte Zweifel, ob die Regierung Malis die gleichen Ziele verfolge, wie die ...
mehrEINLADUNG ZUR MENSCHENRECHTSAKTION Hannover Messe: Schweden muss die traditionelle Lebensweise der indigenen Sami achten!
Menschenrechtsaktionen in Hannover: Zur Messeeröffnung am Sonntag, den 31. März 2019, gegenüber dem Hannover Congress Centrum (Kuppelsaal) von 15:30 bis 18.30 Uhr sowie zum ersten Messetag am Montag, den 1. April 2019, am Messe-Eingang Nord (Europaplatz) von 8:30 bis 10:30 Uhr. Schweden, das diesjährige ...
mehrRüstungsexporte nach Saudi-Arabien: Im Jemen sterben erneut Zivilisten bei Beschuss eines Krankenhauses - Kritik an Rüstungsexporten auch in Frankreich und Großbritannien
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert, Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien weiter auszusetzen. Heute wird die deutsche Bundesregierung erneut versuchen, den Koalitionsstreit in dieser Frage beizulegen. Vor allem die Regierungen Frankreichs und Großbritanniens äußern Kritik am deutschen ...
mehrMedizinische Versorgung Indigener in Brasilien: "Alle vier Stunden droht ein Mensch zu sterben"
Das staatliche Gesundheitssystem für die Versorgung der indigenen Völker Brasiliens steht offenbar vor dem Aus. Menschenrechtler sind wegen der drohenden Katastrophe in größter Sorge. In einigen Gesundheitsbezirken fehlen schon jetzt die Mittel für die medizinische Grundversorgung, für manche Leistungen ist bereits seit Oktober 2018 kein Geld mehr geflossen. ...
mehrProtestwelle im Sudan seit 100 Tagen (28.3.): Menschenrechtler fordern Freilassung von Demonstranten
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert die Freilassung hunderter Demonstranten im Sudan. Die seit 100 Tagen anhaltenden Proteste richteten sich gegen die Herrschaft des seit 30 Jahren regierenden Staatspräsidenten Omar Hassan al Bashir. Im Februar entließ die Regierung rund 2.400 Inhaftierte. ...
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115 Menschen sterben bei Massaker in Mali
Überfälle der Dogon auf Peulh-Nomaden eskalieren Kein Schutz für Peulhs - Zentral-Mali versinkt in Gewalt Nach dem gewaltsamen Tod von 115 Dorfbewohnern bei einem Überfall in Mali hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) der Regierung des Landes schwere Versäumnisse vorgeworfen. "DIe Gewalt eskaliert seit Monaten zwischen Dogon und Peulhs, doch die Regierung Malis hat die Alarmrufe von ...
mehrWahlen in Thailand (24.3.) - Vergessener Bürgerkrieg im Süden
Menschenrechtler fordern mehr Engagement für Frieden in Süd-Thailand Vor den Parlamentswahlen in Thailand hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mehr Engagement der neuen Staatsführung für einen dauerhaften Frieden im Süden des Landes gefordert. "Nach 15 Jahren blutigem Bürgerkrieg braucht der Süden Thailands endlich eine realistische Perspektive für Frieden", forderte der GfbV-Direktor Ulrich Delius ...
mehrImmer mehr Entführungen im Bürgerkrieg in Kamerun: Fußballmannschaft entführt - Konfliktparteien müssen sich zum Schutz der Zivilbevölkerung verpflichten
Am gestrigen Mittwoch wurde eine Fußballmannschaft der Universität in Buea entführt. Es war bereits die vierte politisch motivierte Entführung in den anglophonen Regionen innerhalb von zwei Tagen. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert die Konfliktparteien nachdrücklich auf, sich zum Schutz der ...
mehrUrteil im Karad?ic-Berufungsverfahren: Ein richtiger Schritt - aber längst nicht genug
Radovan Karad?ic wurde am heutigen Mittwoch in Den Haag rechtskräftig wegen Genozid in Srebrenica und Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilt. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßt die lebenslange Haftstrafe - ist jedoch enttäuscht, dass der Richterrat die Verbrechen in den Orten ...
mehrÜber 8000 gefangene IS-Kämpfer in Nordsyrien: Deutschland und Europa müssen sich ihrer Verantwortung stellen
Nach Informationen der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte befinden sich derzeit 8360 Kämpfer des "Islamischen Staates" (IS) in der Hand kurdischer Kräfte im Nordosten Syriens - täglich kommen neue hinzu. Etwa 1.400 von ihnen sollen aus Europa kommen. Der Leiter der Syrischen Beobachtungsstelle für ...
mehrStaatspräsident Kasachstans tritt zurück - Menschenrechtler fordern Engagement für verfolgte Kasachen
Zwiespältige Haltung zu Zwangslagern in China schürte Vertrauensverlust in Nasarbajew Kasachen fordern Einsatz für Opfer von Umerziehungslagern Nach dem überraschenden Rücktritt des langjährigen Staatspräsidenten Kasachstans, Nursultan Nasarbajew, hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ein konsequentes Engagement der neuen Staatsführung für ...
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